Was ist Hypnose?

Bereits seit Jahrtausenden wird die Trance von Menschen produktiv genutzt.  Auch die moderne Medizin erforscht die Möglichkeiten der Hypnose seit Jahrzehnten und setzt sie international immer intensiver  ein. Vor allem in der psychologischen Kurzzeittherapie hat Hypnose in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen.
Doch selbst Fachleute diskutieren noch immer heftig über die Natur der Hypnose. Das zeigt sich schon daran, dass die amerikanische Fachgesellschaft "American Psychological Association (APA)" seit 1993 ihre Definition von Hypnose durchschnittlich alle zehn Jahre geändert hat.
Vielen der gängigen Definitionen ist gemeinsam, dass Hypnose umschrieben wird als erweiterter und fokussierter Bewusstseinszustand, bei dem das rationale Bewusstsein in den Hintergrund und das kreative Unterbewusstsein in den Vordergrund tritt.

Wie auch immer man Hypnose definiert: Wichtig zu wissen ist, dass dieser Bewusstseinszustand riesige Möglichkeiten eröffnet, eine Vielzahl positiver Veränderungen in Ihrem Leben zu ermöglichen.

Hypnose ist ein natürlicher Zustand

Hypnose oder hypnotische Trance ist nichts Esoterisches oder Ungewöhnliches und hat überhaupt nichts mit Magie oder Zauberei zu tun.
Vielmehr handelt es sich um einen natürlichen Bewusstseinszustand, den wir mehrmals täglich ganz von alleine erreichen können.
Wer zum Beispiel völlig konzentriert in eine Tätigkeit vertieft ist, dabei vorübergehend das Zeitgefühl verliert und seine Umgebung vergisst, ist höchstwahrscheinlich in Trance. Typisch ist solch ein Trancezustand auch kurz vor dem Einschlafen oder Aufwachen.

Wer in Hypnose ist, schläft nicht

Hypnose fühlt sich sehr gut an; die Körpermuskeln sind entspannt, die Augen sind in der Regel geschlossen. Die Aufmerksamkeit einer hypnotisierten Person ist nach innen gerichtet, auf innere Bilder, Vorstellungen und Gefühle. 

Obwohl also äusserlich gewisse Ähnlichkeiten zum Schlaf existieren, könnte kaum ein Vergleich falscher sein.

Durch die verstärkte Ausrichtung nach innen reagieren hypnotisierte Personen je nach Tiefe der Trance nur ungerne auf ihre Umwelt.
Menschen in Hypnose sind aber voll konzentriert, nehmen alles genau wahr und sind sich ihrer Situation voll bewusst. Sie stehen die ganze Zeit in  Kontakt mit dem Therapeuten, können hören, sprechen und sich bewegen. Falls es zum Beispiel irgendwo juckt, ist es jederzeit möglich, sich zu kratzen.

 

Dieser veränderte Bewusstseinszustand ist die Voraussetzung für die Therapie in Hypnose: In Trance ist es dem Klienten möglich, auf seine im Unterbewusstsein abgelegten Erinnerungen zuzugreifen, negative emotionale Prägungen zu finden und in der Zusammenarbeit mit dem Therapeuten zu neutralisieren.

Erfahren Sie mehr über die therapeutische Hypnose (Hypnotherapie).